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Liquiditätskonto

Wozu benötigt man in der Finanzplanungssoftware ein Liquiditätskonto?

Finanzplanung steht für einen ganzheitlichen Ansatz in der Finanzberatung. Das heißt, der Beratungskunde wird mit seinem gesamten Vermögen und seinen Verbindlichkeiten, aber auch mit all seinen Einnahmen und Ausgaben erfasst und die Daten mit gewissen Planungsannahmen in die Zukunft hochgerechnet.

Aus dem Saldo von Einnahmen und Ausgaben ergeben sich entweder liquiditätsmäßige Überschüsse oder Unterdeckungen. Dem Finanzplanungskonzept liegt nun zugrunde, dass diese Überschüsse oder Unterdeckungen nicht ignoriert werden oder „untergehen“, sondern dieser Saldo auf einem fiktiven „Liquiditätskonto“ aufgesammelt werden. Das Liquiditätskonto stellt zwar einen fiktiven aber ebenso zu berücksichtigenden Anteil am Gesamtvermögen dar. Je nach Dauer des Planungszeitraums können sich auf dem Liquiditätskonto unter Umständen über die Jahre sehr hohe Beträge ansammeln.

Gedanklich kann man das Liquiditätskonto als eine Art Girokonto betrachten, auf das alle Einnahmen eingehen und von dem alle Ausgaben weggehen. Das Liquiditätskonto kann planerisch auch eine Verzinsung bekommen, wenn man davon ausgeht, dass die Überschüsse nicht nur gesammelt sondern darüber hinaus verzinslich angesammelt werden.

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