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Artikel „Scheinargumente in der Altersvorsorgeberatung“

Volker Weg im Financial Planning Magazin - Ausgabe Sep 2016

Warum der Barwert der Rentenlücke und eine Renditeanalyse in eine professionelle Ruhestandplanung gehören.

Altersvorsorge ist nach wie vor ein Hauptthema in der Finanzberatung, unabhängig vom Einkommen der Kundengruppe des Beraters. Beamte und die wirklich Reichen können in der Regel einen Haken hinter die Altersvorsorge machen, der Rest muss sich kümmern und sparen – seitdem es keine Zinsen mehr gibt, umso mehr!

In der Altersvorsorgeberatung geht es um viel Geld und den dauerhaften Lebensunterhalt der Kunden. Sorgfalt und Qualität in der Beratung sollten außer Frage stehen. Wie sieht häufig die Realität aus? Der Kunde wird gefragt, wie viel er sparen kann und was seine Präferenzen sind. Der Sparbeitrag steht damit fest – und über die Präferenzen auch die Produktwahl bzw. Produktmischung. Die Altersvorsorgeberatung wird auf eine Handvoll Fragen reduziert und der maximale Vertragsabschluss herausgeholt. [...]

Warum schneidet die bAV so schlecht ab?
Die bAV wird oft angepriesen mit geringem Nettoaufwand. Wenn aber das Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung liegt, hat der Kunde keine Beitragsersparnis in der Anwartschaft, muss aber Krankenversicherungsbeiträge im Alter zahlen. Wenn außerdem der Arbeitgeber seine gesparten Sozialversicherungsbeiträge nicht an den Arbeitnehmer weitergibt, so fehlen dem Kunden Rentenversicherungsbeiträge und er bekommt eine geringere Rente ausgezahlt. In diesen Fällen ist die bAV kein tolles, sondern ein ziemlich schlechtes Produkt. [...]

Nimmt man an, dass die Lebenserwartung von 94 Jahren auf 90 Jahre reduziert ist, dass das Einkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung liegt, dass der Arbeitgeber 20 Prozent des bAV-Beitrags als Zuschuss gibt und die Fonds aufgrund der freieren und kostengünstigeren Kapitalanlage eine um 1 Prozent höhere Verzinsung haben, so landet die bAV sogar auf dem ersten und der Fonds auf dem zweiten Platz.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: Scheinargumente in der Altersvorsorgeberatung.

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